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k ö r p e r s c h a f t e n _die trans.form_ierung von Befindlichkeit und Haltung Das erste Gemeinschaftsprojekt der Künstlergruppe trans.form.at.en stellt den Körper ins Zentrum ihrer Beleuchtungen. Ausgangspunkt ist der moderne Mensch in einer globalisierten Gesellschaft, seine Haltung, Verletzlichkeit und letztlich auch seine Instrumentalisierung. Der Mensch als Werkzeug, Rädchen in einer schier endlos erscheinenden Maschinerie einer vernetzten, anonymisierten Industrie der Standardisierung, und der Verlust der individuellen Identität. Tabus, Stigmatisierung und Klischees fügen sich zu einem Mainstream, gießen ihn in Unterhaltung, aufgeregte Empörung und in leicht zu konsumierende Ignoranz. Das Individuum, seine physiologischen Antriebe, seine psychische Verletzlichkeit und seine Möglichkeiten des Ausdrucks, werden privatisiert. Der sinnlich - geschützte , der psychisch - ausgesperrte, der anonymisierte - seiner Persönlichkeit beraubte, und der kühle - der dinghafte geordnete Mensch, waren Ausgangspunkt und wurden zu neuen Körperschaften/ Körperreflexionen transformiert. Der reale Mensch im Zentrum, das nicht fassbare Ideal wird verlebendigt durch Paradigmen, die wie Eigenschaften über den leblosen Körper projiziert werden. So legt Rajek mit ihren ästhetischen Skelett und Fleischbildern die Haltung - das Grundgerüst fest, Bolzer befasst sich mit den inneren Zuständen ihrer gepeinigten und stigmatisierten Protagonisten und Past streift diesen Kreaturen eine schützende- anonymisierte Hülle über. Knochen von Mensch und Tier, Fleisch, Puppenkörper und Körperteile bilden Körperlandschaften, sie werden aufgebaut, wieder zerlegt und überarbeitet als Sinnbild für die Dekonstruktion des Individuums. Körperschaften hinterfragt die kulturelle Entwicklung zum gegenwärtigen Menschenbild und die Ausblendung ethischer und gesellschaftlicher Ideale, will die Reflexion des Betrachters über seine eigene Identität und seine Menschenbilder anregen. Eine vielschichtige, reflektierte Auseinandersetzung erwartet den Besucher. Die trans.form.at.en werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, inszenierte Fotografie, neue Medien und Objektkunst
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