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Alexandra
Bolzer | visual artist | Vienna
The conceptual, recent work of Bolzer deals with the
effects of the close network of globalisation, politics and turbo
capitalism on the individuals of global cities. Urban spaces are used
like transperencies of societies sensitivities which are filled with klischees,
prejudices and learned roles. People are feeling strange, isolated and
lost there. there is a gulf between the protagonists and the background,
where all the tension meets in a standardised world.
Topics like gender rolls, politics, medial control and
cultural differnces got more important since she travelled to Tokyo or
Shanghai. In her work she tries to bridge the gulf between the different
world pictures and shows the commonalities of both- east and west. Her
critical request will be found in every single artwork, She says, she
doe´snt like to make beautiful art , she wants to make the people
think about her work and the topics she shows, and she wants to touch
them in a different, strange way.
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Bolzers aktuelle Arbeit beschäftigt sich mit den Wirkungen des engen
Geflechts Politik - Megakapitalismus - Globalisierung auf das Individuum.
Der urbane Raum dient ihr dabei als Folie gesellschaftlicher Befindlichkeiten.
In den Folien eingebrannt sind Klischees, Vorurteile und tradierte Rollenbilder
vor denen sich Menschen seltsam fremd, isoliert und verloren darstellen.
Zwischen Mensch und Hintergrund die Kluft, die alle Spannung des Individuums
in einer sich standardisierenden Welt versammelt. So werden individuell
real zu meisterndes Leben und allgemein gültige, weil globale, Entwicklungen
gleichermaßen sichtbar.
Themen wie Gender, politische oder mediale Kontrolle
und kulturelle Unterschiede gewannen nach ihren Reisen nach Tokyo oder
Shanghai zunehmend an Bedeutung. In ihrer Arbeit versucht sie diese Unterschiede
zu überbrücken , Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und die verschiedenen
Weltbilder kritisch zu hinterfragen. Sie will keine rein schöne Kunst
schaffen, sie möchte ihr Publikum dazu bewegen über ihre Arbeiten
und die von ihr dargestellten Themen nachzudenken, und sie möchte
den Betrachter mit ihren Bildern irritieren, nicht schockieren.
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